Ultraschalllärm am Arbeitsplatz
Die Lärmbelastung am Arbeitsplatz durch Ultraschall ist ein zunehmend wichtiges Thema bei der Bewertung der Arbeitshygiene und der Sicherheit am Arbeitsplatz. Während hörbarer Lärm leicht an seiner unmittelbar empfundenen Lautheit und Belästigung zu erkennen ist, liegt Ultraschall (Frequenzen typischerweise über 20 kHz) weitgehend außerhalb des menschlichen Hörbereichs, kann aber dennoch erhebliche physiologische Auswirkungen haben. Eine längere Exposition gegenüber hochintensivem Ultraschall kann zu subjektiven Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit sowie zu möglichen thermischen Auswirkungen auf biologisches Gewebe führen. Folglich schreiben internationale Sicherheitsvorschriften wie die der ACGIH (USA) oder der ISO 1996/TR 25477 vor, dass Ultraschalllärm denselben strengen Risikobewertungen und Minderungsstrategien unterworfen werden muss wie herkömmlicher hörbarer Schall.